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Stiftung DKD Deutsche Kinderdirekthilfe

Hilfe vor Ort

Direkthilfe für den Kinderschutzbund

Seit Jahren beobachten wir die besonders engagierte Arbeit des Deutschen Kinderschutzbundes. Gerade in Zeiten der Corona-Kontaktbeschränkungen stehen viele Kinder und Jugendliche unter erhöhtem Druck und sind in ihrem Umfeld vielfältigen Gefährdungen ausgesetzt.

In diesem Bereich arbeitet der Deutsche Kinderschutzbund Bonn vorbildlich und übernimmt damit eine wichtige soziale Funktion. Vom „Familiennotruf“ über „Die Nummer gegen Kummer “dem Kindernotruf  aber auch in der direkten Betreuung und Unterbringung gefährdeter Kinder durch die „Familenbereitschaftsbetreuung“, wird außergewöhnliches von zahlreichen  zum Teil ehrenamtlich Fachkräften geleistet.

Hier haben wir, unserem DKD-Selbstverständnis folgend, durch direkte Hilfe, ohne zeitliche Verzögerungen und bürokratischem Aufwand mit einer  Spende über 2000 € geholfen.

Lesen Sie hierzu auch das Schreiben der Geschäftsführerin des Kinderschutzbundes Bonn, Frau Ellen Heimes:

Achtung nass…

Projekt „Kindercity goes nature“ der Stiftung Deutsche Kinderdirekthilfe

Achtung nass: Kinder entdeckten den Bach und seine Bewohner
Bei den Entdecker-Touren lernen Kinder aus einkommensschwachen Familien die Natur besser kennen.

Hier finden Sie einen Artikel im Blick Aktuell.

Kinderhilfe vor Ort – kleine Hilfe, große Wirkung

Vor einigen Tagen erhielten wir eine Grußkarte eines 13-jährigen Schülers, die uns bestätigte wie wichtig und notwendig die Hilfe der DKD „vor Ort“ ist. Yasin ist ein guter Schüler und wird von einer unserer engagiertesten Kolleginnen, Ingrid Müller, u.a. im Rahmen einer Hausaufgabenhilfe betreut wird.

Unerwartet verschlechterten sich seine Englisch-Noten. Bei einem Gespräch mit Yasin stellte sich heraus, dass er von seinem Englischlehrer wöchentlich eine Vokabel-CD erhielt, die er nicht abhören konnte. Die DKD reagierte sofort und kaufte einen CD-Player.

Jetzt schrieb Yasin uns: Jeden Abend höre ich meine Englisch-CD und mache große Fortschritte. Heute haben wir unseren Vokalbetest zurückbekommen und ich hatte eine EINS.

Kleiner Beitrag große Wirkung…

Eine überwältigende Anzahl von Menschen, folgte dem Aufruf und ließ sich am 18.02.2017 in Jülich als mögliche Spender für die an Blutkrebs leidende, kleine Judith registrieren. Die DKD leistete dabei Unterstützung ganz im Sinne der Direkthilfe, indem sie spontan die Registrierungskosten für 8 potenzielle Spender übernahm.

Nun können Judith und ihre Familie mit einiger Hoffnung in die Zukunft blicken. Judiths Vater sagte hierzu: „Wir können endlich etwas aufatmen, denn es wurde ein Spender für Judith gefunden! Wir wissen aufgrund der Regelungen nicht viel, außer dass der Spender in allen 10 Merkmalen mit Judith übereinstimmt, es ist also ein Volltreffer! Die Person wurde offenbar auch bereits kontaktiert, ist also auch verfügbar. Auch wenn die demnächst folgende Therapie sehr hart und auch nicht ungefährlich wird, haben wir jetzt ein wenig mehr Hoffnung.“ Die DKD hat im Sinne Ihrer Satzung eine kleinen Beitrag als Kinder-Direkthilfe geleistet und wünscht Judith und ihrer Familie für die Therapie alles Gute.

Meckenheim im Mai 2017 Kathrin Schaffrath (Kuratoriumsmitglied)

Direkthilfe durch die DKD

Wir haben heute die Kosten für 8 Stammzellenregistrierungen übernommen. Unterstützen Sie Judith über die DKD durch Ihre Spende

Hierzu schreibt uns Anke Winking eine Freundin der Familie:

Judith war drei Jahre alt, als sie und ihre Familie zum ersten Mal mit der Diagnose Blutkrebs konfrontiert wurden. Dem anfänglichen Schrecken und der Traurigkeit über diese Nachricht folgte schnell eine starke Entschlossenheit den bösen Krebsmonstern mit den „Chemorittern“ den Garaus zu machen. So ertrug sie die über ein Jahr andauernde Behandlung und ließ sich dabei niemals entmutigen.

Endlich genesen, freute sie sich auf all das, was ihr während der Chemotherapien nicht mehr möglich war, das Spielen mit Freunden und ihrer Schwester, das Fahrradfahren, das Experimentieren und Entdecken der Welt. Auch die Einschulung im vergangenen Sommer war ein besonderes Ereignis.

Leider kamen die Monster nach drei Jahren zurück und Judith (heute 6 Jahre alt) sowie ihre Familie sind erneut gefordert, den Kampf wieder aufzunehmen. Nicht anders zu erwarten, mit genau der gleichen Entschlossenheit und Kraft.

Diesmal benötigt Judith aber die Unterstützung aller!

Jetzt ruft der Bürgermeister der Stadt Jülich, Herr Axel Fuchs, als Schirmherr sowie viele Freunde und Verwandte von Judith und ihren Eltern zu einer großen Typisierungsaktion der DKMS unter dem Motto „Judith braucht Jülich“ auf.

Aktuell konnte weltweit noch kein Knochenmarkspender für Judith gefunden werden. Daher ist sie darauf angewiesen, dass sich möglichst viele Menschen bei der DKMS registrieren lassen.
Die Kosten einer solchen Registrierung belaufen sich auf 40 Euro und müssen aus Spendengeldern generiert werden.
Mit der spontanen Spende der DKD Deutsche Kinderdirekthilfe Meckenheim konnten wir zusätzlich 8 Stammzellregistrierungen für Judith ermöglichen!

Judith und Ihre Familie würden sich freuen, wenn darüber hinaus viele Menschen am 18.02.2017 zur Registrierung oder zum Spenden (auch direkt über die DKMS oder DKD möglich) nach Jülich kommen würden. Es wird an diesem Tag viele Aktionen geben und für jegliches Wohl gesorgt sein.

13.02.2017 Anke Winking